Geschichte

Der gemeinnützige Verein STATTwerke e.V. besteht seit 1981. Er fördert und entwickelt Sozialprojekte, führt Projektberatung und Projektbegleitung durch und ist Träger arbeitsmarkt- und jugendpolitischer Maßnahmen in Berlin und Brandenburg.

In den 80er Jahren hat STATTwerke e.V. Gesprächskreise zur Alternativen Ökonomie wie dem Arbeitskreis Staatsknete oder der ABM-Clearingstelle mit aufgebaut. Die Kreditvermittlung für sozial-innovative Projekte und Betriebe wurde ein wichtiges Finanzierungsinstrument und Anschub für viele Existenzgründungen und Initiativen. Das Projekt: Quartiersbezogene Umweltaufklärung führt 1988 zur Gründung einer der ersten gewerblichen Umweltberatungen. 1990 wurde im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung des Ostteils von Berlin das Zentrum für Unternehmensberatung und Kooperation (ZUK) entwickelt, das den Aufbau im Ostteil Berlins im Bereich Klein- und mittelständischer Unternehmen aktiv unterstützte. In Zusammenarbeit mit dem MASGF Brandenburg baute der Verein 1993 die wirtschaftsnahe Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme WirtschaftswerkSTATT Brandenburg auf.

Der Verein verfügt über ein eigenes Qualitätsmanagement und ist seit 2004 nach LQW (Lernorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung) zertifiziert. Besonderes Anliegen ist dem Verein die soziale und berufliche Integration von Kindern und Jugendlichen, insbesondere benachteiligten jungen Menschen, Frauen, Migranten und Migrantinnen. Dabei verfolgt er die Ziele des Gender und Cultural Mainstreamings. Die Vermittlung von Sozial- und Schlüsselkompetenzen in innovativen Berufsfeldern, sowie die Vermittlung von Interkultureller- und Medienkompetenz sind Schwerpunkte der Arbeit. STATTwerke e.V. beteiligt sich mit seinen Jugendprojekten an bundesweiten und europäischen Wettbewerben, Ausschreibungen und Initiativen wie z.B. die Programme der Aktion Mensch, Programme der Robert Bosch Stiftung, Bundesprogrammen des BMBF (Kompetenzen fördern, Bildungsketten), des BMFSJ (Soziale Stadt, Stärken vor Ort) oder auch Europaprogrammen, wie Xenos, ESF und EFRE, die insbesondere die individuelle, soziale, berufliche und interkulturelle Förderung von Jugendlichen durch Kompetenzfeststellung und Projektarbeit unterstützen. Darüber hinaus engagiert sich der Verein mit den Vorhaben, Projekten und Maßnahmen in Initiativen vor Ort und vernetzt sich regional und überregional. Die Vereinsarbeit zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität an den verschiedenen Standorten, den Aufgabenbereichen und der Bedarfsanpassung aus. Sie ist innovativ und offen für neue Produkte und Methoden. Derzeit arbeitet der Verein im Land Brandenburg in den Orten Kyritz, Neuruppin und Wittstock. Seine Mitarbeit in Initiativen wie z.B. Tolerantes Brandenburg, Lokale Bündnisse für Familie, Frauenwoche, der internationale Girls´ Day und bundesweite Boys´ Day sind nach Möglichkeit integraler Bestandteil der Vorhaben, Projekte und Maßnahmen.

Heute führt der Verein Maßnahmen und Projekte zur beruflichen Orientierung, Qualifizierung und Weiterbildung in Berlin und Brandenburg durch. So ist er z.B. Träger der Produktionsschule PS WiKy in Kyritz und Wittstock, oder der Jugendmedienzentren in Neuruppin und Wittstock. Im Rahmen der Initiative Oberschule führt der Verein Sozialkompetenztrainings, Jungentraining, Berufskompetenztrainings und medienpädagogische Projektarbeit an Oberschulen in Brandenburg durch.

STATTwerke e.V. hat einen gemeinwesenorientierten Arbeitsansatz und fördert gezielte Projekte in lokalen Strukturen. Alle Projekte werden in enger Kooperation mit Kommunen, Unternehmen, Arbeits-, Jugend- und Sozialverwaltung, Schulen und sozialen Netzwerken vor Ort geplant und durchgeführt.