INTEGRA

INTEGRA – Integration und Teilhabe durch Gemeinschaftliche Waldgartenarbeit im sozialen Raum rund um die Waldgärtnerei / Kyritz

Ziel des Projekts INTEGRA ist es, konkrete Lösungsansätze für zwei der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit aufzuzeigen: soziale Ausgrenzung im ländlichen Raum und die ökologischen Krisen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Bodenverarmung. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Ortes, an dem soziale Teilhabe, Bildung für nachhaltige Entwicklung und vielfältige Lebensweisen zusammenkommen.

Um langfristig wirksame Veränderungen zu ermöglichen, braucht es nicht nur Wissen über diese Herausforderungen, sondern vor allem praktische Erfahrungsräume, in denen Menschen selbst aktiv werden können. INTEGRA schafft genau diesen Raum: einen lebendigen Waldgarten, in dem gemeinschaftlich gelernt, gearbeitet und gestaltet wird. Dabei werden nachhaltige Landwirtschaft, gesunde Ernährung und Selbstversorgung nicht nur vermittelt, sondern unmittelbar erfahrbar gemacht.

Das Projekt richtet sich insbesondere an Menschen, die im gesellschaftlichen Alltag oft wenig Zugang zu Bildungs- und Teilhabeangeboten haben – darunter Kinder und Jugendliche aus belasteten Lebenslagen, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationsgeschichte sowie Langzeitarbeitslose. Durch niedrigschwellige, praxisnahe Angebote werden sie aktiv eingebunden, erleben Selbstwirksamkeit und entwickeln neue Perspektiven für ihre persönliche und berufliche Zukunft.

Ein zentrales Element von INTEGRA ist ein vielfältiges Bildungs- und Beteiligungsprogramm. Regelmäßige Mitmachangebote, Workshops und Qualifizierungsformate vermitteln Wissen zu ökologischen Zusammenhängen, nachhaltiger Ernährung und Waldgartensystemen. Gleichzeitig stärken gemeinschaftliche Aktivitäten soziale Kompetenzen, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein.

Die wichtigste Veränderung, die durch INTEGRA erreicht werden soll, ist die nachhaltige Stärkung von Teilhabe, Bildung und Selbstwirksamkeit – verbunden mit einer stärkeren Verankerung ökologischer Lebensweisen im Alltag der Teilnehmenden. So leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zu einer sozial gerechteren und ökologisch resilienten Gesellschaft.

Das Projekt wird vom Verein STATTwerke e.V. umgesetzt und aus den Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gefördert.

Anschrift
STATTwerke e.V.
Perleberger Straße 10
16866 Kyritz

Ansprechpartner:innen
Selina Tenzer (Presse-und Öffentlichkeitsarbeit)

Kontakt
Tel: +49 (0) 33971 239488
Mail:
tenzer@stattwerke.de